Die Menschen sind ihm ans Herz gewachsen
"Lebe wohl!" und "Auf Wiedersehen!" für Pater Varghese
Mit einer überwältigenden Teilnahme von Gläubigen aus allen drei Ahauser Kirchengemeinden ist am vergangenen Sonntag (22.02.2026) Pater Varghese Payappilly verabschiedet worden.
An die 20 Bannerabordnungen aus Wessum und Wüllen nahmen an dem feierlichen Gottesdienst in der St.-Martinus-Kirche in Wessum teil. Hinzu kamen zahlreiche Messdiener. Der Chor „Taktvoll“ unter der Leitung von Jennifer Thesing gestaltete die Messe, der Pater Varghese mit dem leitenden Pfarrer Stefan Jürgens vorstand.
18 Jahre im westlichen Münsterland
Pater Vargehese zeigte sich berührt von der großen Anteilnahme der Gemeindemitglieder. Die Menschen in Ahaus – vor allem in Wessum und Wüllen – seien ihm ans Herz gewachsen. Sie behielten dort einen festen Platz. Er freue sich schon jetzt auf ein Wiedersehen.
Pfarrer Jürgens ebenso wie Pfarreiratsvorsitzender Michael Feßen-Fallsehr und die Wessumer Ortsvorsteherin Beatrix Wantia dankten Pater Varghese für sein Engagement in 18 Jahren Dienst in den Ahauser Gemeinden. Die Liebe, die Pater Varghese für die Menschen empfinde, sei stets spürbar gewesen, so Jürgens.
Blaulicht und Martinshorn
Die Verwurzelung von Pater Vargehese zeigte sich auch nach dem Gottesdienst beim Auszug: der Wessumer Löschzug begrüßte und verabschiedete sein Mitglied mit Blaulicht und Martinshorn. Bei einem Empfang im Wessumer Heimathaus nutzen viele Menschen aus Wessum, Wüllen und auch aus den anderen Kirchengemeinden die Möglichkeit, ihrem langjährigen Seelsorger „Lebewohl!“ zu sagen.
Am Donnerstag (26.02.2026) machte sich Pater Vargehese auf den Weg nach Indien. Dort arbeitet er nun als Provinzoberer der Vinzentiner, dem Orden, dem er angehört.
Mehr zu diesem Thema:
Pater Varghese verlässt Ahaus und wird Provinzoberer
(NG | Fotos: Petra Benning)
