Herzliches Willkommen für Pater Dominic
Nur eine Woche nach der feierlichen Verabschiedung von Pater Varghese Payappilly konnten die drei Ahauser Pfarreien einen neuen Seelsorger begrüßen: Pater Dominic Thythara wurde am Sonntag (01.03.2026) in einem festlichen Gottesdienst in der Ahauser St.-Marien-Kirche durch den leitenden Pfarrer Stefan Jürgens eingeführt.
Pater Dominic stand der Messfeier vor und predigte zum Evangelium vom zweiten Fastensonntag. Er machte den Gläubigen Mut: Gott könne vieles, aber eines nicht – die enttäuschen, die ihm vertrauten. Pater Dominic freut sich nach eigenen Worten auf die Begegnung mit den Gemeindemitgliedern in Stadt und Dörfern. Er wolle mit ihnen das Leben und den Glauben teilen. Auch wenn die Zeit der Volkskirche vorbei sei, so könnten die Gläubigen die Kirche präsent halten – etwa durch Gespräche und die Feier des Glaubens. Die Kirche lebe nicht von Seelsorgerinnen und Seelsorgern allein, sondern vor allem dadurch, dass jeder Getaufte zu seiner Berufung als Christ stehe.
"Poahlbörger" und "Großstädter"
Für die drei Pfarreiräte sprach Michael Feßen-Fallsehr (Wüllen-Wessum): Die drei Pfarreien mit ihren sieben Kirchen seien sehr unterschiedlich. Mit einem Augenzwinkern meinte er: Bei uns gibt es den sturen Poahlbörgern bis zum vermeintlichen Großstädter. Also Abwechslung können wir bieten.“ Aber allen sei eines gemein: „Wir wollen mit Jesus Christus leben.“ Susanne Wesseler(Alstätte-Ottenstein) überreichte dem neuen Geistlichen einen Blumenstrauß als Willkommensgruß.
Viele hundert Gläubige aus Stadt und Dörfern sowie Vertreter der drei Ahauser Kirchengemeinden hießen das neue Seelsorgeteam-Mitglied willkommen. Musikalisch gestaltet wurde die Eucharistiefeier durch den Chor „Once again“ unter der Leitung von Ursula van der Linde-Bancken, Jan Willem Doctor an Orgel und Klavier sowie Peter Mönkediek (Trompete).
Persönliche Begegnungen
Nach dem Gottesdienst nutzten viele Ahauser und Ahauserinnen die Möglichkeit, Pater Dominic persönlich zu begegnen. Dabei waren auch Gemeindemitglieder aus Heiden und Stadtlohn, wo der Geistliche zuvor eingesetzt war. Den Empfang hatte der Ahauser Pfarreirat organisiert.
(NG | Fotos: Rudolf Schmitz, NG)
